Corporate Governance
Die Steria Gruppe hat eine besondere und innovative Gesellschaftsform eingeführt, die dem Unternehmen hilft, sich vom Wettbewerb zu differenzieren, und einen Anreiz für die Mitarbeiter schafft. Die Corporate Governance nutzt die rechtliche Struktur der französischen Kommanditgesellschaft Société en Commandite par Actions (SCA, vergleichbar mit der deutschen KGaA). Im Gegensatz zum üblichen Modell solcher Gesellschaften wird bei Steria aber nicht der Gründer oder das Management geschützt:
Der Komplementär vertritt ausschließlich die Gemeinschaft der Mitarbeiteraktionäre.
Der Geschäftsführer und der Komplementär sind zwei verschiedene Personen, wobei Ersterer an den Letzteren berichtet.
Ziel ist es, Mitarbeiteraktionäre über den Komplementär in der Unternehmensführung der Gruppe zu beteiligen, um ihren Unternehmergeist und ihr Engagement zu fördern.
Dieses Unternehmensmodell ist im Servicegeschäft, in dem das wichtigste Kapital eines Unternehmens seine Mitarbeiter sind, ein enormer Wettbewerbsvorteil. Es fördert die Einbindung und das Engagement unserer Mitarbeiter und ist ein wichtiges Argument bei der Suche nach Talenten in einem stark umkämpften Arbeitsmarkt.
So kann die Gruppe ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich in ein Projekt einzubringen, das weit über ihre eigentliche Aufgabe im Unternehmen hinausgeht. Dieses Projekt hat eine unternehmerische Dimension. Denn Mitarbeiter, die selbst als Aktionäre im Komplementär vertreten sind, können aktiv an der Definition und Umsetzung der Gruppenstrategie mitwirken.
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