Versorgungsmanagement
Beitragseinnahmen und Beitragssatz sowie die daraus resultierenden Deckungsbeiträge sind nicht mehr die entscheidenden Erfolgsfaktoren einer gesetzlichen Krankenkasse. Denn durch Einführung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) sind die Kassen gefordert, die Gesundheit ihrer Versicherten innerhalb der vorgegebenen Budgetgrenzen zu managen, ohne direkten Einfluss auf die Budgethöhe und die Gruppenzuordnung zu haben.
Das Versorgungsmanagement übernimmt in diesem Zusammenhang eine steuernde Rolle. Steria Mummert Consulting unterstützt Krankenkassen bei der Entwicklung und Umsetzung eines übergreifenden Versorgungsmanagements, das die Dimensionen Kunde, Produkt, Leistung, Vertrag und Erlös integriert betrachtet. Denn nur mit einer engen Verzahnung dieser Handlungsfelder kann ein Versorgungsmanagement optimale und nachhaltige Ergebnisse für die Krankenkasse produzieren.
Die Neuausrichtung des Versorgungsmanagements birgt vor dem Hintergrund der übergreifenden Steuerung eine hohe Komplexität für eine meist sektoral aufgestellte Aufbau- und Ablauforganisation. Neue Prozessketten müssen etabliert werden, beispielsweise in der Produktentwicklung und beim Fallmanagement. Ergänzend muss zur Ergebnismessung im Controlling die Entwicklung neuer transsektoraler Analyse- und Steuerungsmethoden erfolgen.
Für die Umsetzung eines übergreifenden Versorgungsmanagements verfügen wir über praxiserprobte Analyse- und Steuerungsmodelle. Wir bauen dabei auf den etablierten Risk-Grouper und MRSA-Grouper auf. Dies sichert die Vergleichbarkeit der Steuerungskennzahlen mit anderen Kassen. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir Prozessmodelle für transsektorales Management entwickelt und erfolgreich umgesetzt.
Grundlage unserer Beratung und Voraussetzung für eine qualifizierte Unterstützung bei diesen anspruchsvollen Aufgaben ist die langjährige Expertise im Gesundheitswesen sowie die profunde Kenntnis der kassenspezifischen Prozesse.
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